Die Menstruationstasse

Als Frau ist man leider jeden Monat aufs neue gequält, was die Menstruation angeht. Das Thema wird in unserer Gesellschaft oft nicht gerne angesprochen, obwohl es ein natürlicher Prozess ist!

Den meisten Frauen ist es unangenehm. Oft wird man nicht richtig aufgeklärt und jede sucht für sich persönlich die beste und wahrscheinlich auch bequemste Lösung.

Ich bin ganz offen und ehrlich : Meine Aufklärung war kurz und knapp. Mir wurde von Anfang an verboten, O.B.’s zu benutzen. Die Begründung lag darin, man würde sich mit einem O.B. selbst das Jungfernhäutchen aufreißen. Somit durfte ich nur Binden nutzen. Leider fand ich das von Anfang an schon mega unhygienisch. Irgendwann war ich beim Frauenarzt und habe das Thema angesprochen. Dort wurde mir versichert, dass das Jungfernhäutchen allein durch ein O.B. nicht einfach zerstört werden kann. Sofort habe ich mir kleine O.B.s gekauft und musste mich erstmal an das Tragegefühl gewöhnen. Trotz kratzigem und oft auch etwas unbequemen Gefühl, war es tausend mal besser als eine Binde. 😀

Jahrelang habe ich ausschließlich O.B.’s benutzt bis vor 2 Jahren dann die Menstruationstasse kam. Anfangs war ich sehr skeptisch und fragte mich, wie so eine Tasse bequemer sein sollte als ein 4 mal kleineres O.B. . Ich beobachtete die neuen Reaktionen und Erfahrungen fremder Frauen.. irgendwann hat mir eine gute Freundin mitgeteilt, dass Sie sich eine Tasse zugelegt hat und sehr zufrieden ist. Es stellte sich heraus, dass Sie die selben Sorgen hatte wie ich.

  • Welche Größe ist die richtige ?
  • Wie soll das ganze funktionieren ?
  • Wie wechsel ich die Tasse ?
  • es ist doch sicher sehr unhygienisch oder etwa nicht ?
  • Ist so ein Fremdkörper für meinen Körper überhaupt okay ?
  • etc.

Mir könnten noch viel mehr Fragen einfallen – aber ihr kennt diese sicher alle bereits schon selbst.

Ich werde euch versuchen alle Fragen zu beantworten, die mir so einfallen. Falls euch noch welche auf dem Herzen liegen, immer her damit! Ich beantworte diese gerne! 🙂

1. Frage – Welche Größe ist die richtige?

Es gibt insgesamt drei verschiedene Größen. (S, M, L) Alle drei Größen kosten um die 16€ und sind mittlerweile in jeder Drogerie zu kaufen. Hier gibt es bereits unterschiedliche Marken, die Menstruationstassen anbieten. Meine ist von Me Luna.

Der Grund weshalb es unterschiedliche Größen gibt, liegt natürlich daran, dass jede Frau ebenfalls anders ist. z.B. sind die S Tassen sehr gut für junge Frauen und die L-Tasse für Mütter.. usw. Auf jeder Verpackung gibt es Hinweise, welche Größe am besten zu dir passt.

Ich war mir anfangs sehr unsicher – zwar bin ich keine Mutti, aber meine Menstruation meint es jeden Monat gut mit mir – nicht! Heißt, ich hatte Sorge, dass die Tasse M zu schnell voll sein wird. Wenn ich schon eine Tasse nutze, dann möchte ich diese natürlich nicht alle 3 Stunden leeren müssen. 😀 Somit hatte ich mir sowohl eine M als auch eine L gekauft, um einfach mal beides zu testen.

Man merkt tatsächlich nur beim Einführen das die Tassen unterschiedlich groß sind. Sobald diese richtig sitzen, merkt man gar nicht, dass überhaupt etwas im Körper ist.

2. Frage – Wie soll das ganze Funktionieren ?

Bevor du die Tasse nutzen kannst, solltest du diese aus hygienischen Gründen 5 Minuten lang in kochend heißes Wasser legen. Es gibt in der Verpackung eine kleine Anleitung zur Hygiene der Tasse. 🙂

Sobald du dies erledigt hast, kann es eigentlich auch schon los gehen. Es gibt ein paar unterschiedliche Knick Varianten der Tasse, die zum leichten Einführen hilfreich sind. Sie dir dazu die jeweiligen Bilder auf der Anleitung an, um mehr zu erfahren.

Ich bevorzuge die Variante „S“ – man formt also mit der Öffnung der Tasse ein S und führt es dann einfach ein. Wenn man die Tasse dann los lässt wird es ein kleines bisschen Tricky.. denn die Form sollte sich im Körper wieder normal zu einem O bilden. Je nach „Feuchtigkeit“ geht es ganz schnell und quasi auch von selbst. Manchmal harkt es aber, und dann muss man mit dem Finger innen gegen die Tasse drücken, damit diese sich wieder normal formt. Um sicher zu stellen, das die Tasse komplett richtig liegt, geht man mit dem Finger einmal um den Tassenrand entlang… wenn man dann einen richtigen Kreis ertasten kann, ist alles top. Falls nicht – try it again! 🙂 Bloß nicht aufgeben oder verzweifeln. Man muss den Dreh einfach raus haben.

Sobald es richtig sitzt, habe ich an den starken Tagen um die 8 Stunden ruhe. Bei O.B.s hatte ich tatsächlich nie so viel Zeit bis zum nächsten Wechsel, da waren alle 2-3 Stunden vorprogrammiert. An wenig starken Tagen könnte ich die Tasse locker den ganzen Tag so sitzen lassen – jedoch mache ich es nicht, da ich mich wohler fühle die zwischen durch mal zu leeren.

3. Frage – wie wechsel ich die Tasse ?

Wenn man die Tasse leeren möchte, greift man einfach nach dem Zipfel und zieht die Tasse langsam und vorsichtig raus. Es entsteht ein Vakuum Effekt, der für die ein oder andere Frau unangenehm sein könnte. Mich stört es nicht. Zum Schluss ploppt es kurz und der Tasseninhalt landet direkt im WC-Abfluss.

Danach spült man die Tasse kurz unter fließendem Wasser (ohne Seife) aus und kann sie anschließend sofort wieder verwenden. Sollte man kein Spülbecken ungestört in der Nähe haben gibt es zwei Möglichkeiten.

Entweder du hast eine Ersatztasse dabei. Dann wickelst du die benutze Tasse in Klopapier und steckst diese dann in die Folie oder Stoffsack, in der die Ersatztasse drin war. Zuhause kannst du die benutze Tassen dann wieder säubern. In diesem Fall würde ich diese dann 3 Minuten in kochendem Wasser aufkochen lassen.

Oder aber du reinigst die Tasse etwas mit Klopapier und/oder Finger und führst die Tasse wieder problemlos rein. Man hat so oder so Kontakt mit dem Blut – also wird dir das bisschen mehr Blut auch nichts mehr ausmachen. 😀

4. Frage – es ist doch sicher sehr unhygienisch oder etwa nicht ?

Ist es gleich unhygienisch weil man sein eigenes Blut an den Händen hat ? Es ist am Anfang etwas verstörend und unangenehm, wenn man auf einmal sehr viel Blut sieht und es dann natürlich auch an der Hand hat, weil es sich nicht anders vermeiden lässt. Jedoch macht man es sofort beim und nach dem Wechseln weg. Auch die Tasse ist in dem Sinne hygienisch. Es handelt sich hierbei um Silikon, was bereits vor jeder Nutzung gekocht wird, wodurch sämtliche Bakterien getötet werden.

5. Ist so ein Fremdkörper für meinen Körper überhaupt okay ?

Tja,.. bei dieser Frage muss ich mittlerweile selber über mich lachen. Ich habe jahrelang schlecht verarbeitete mit chemie verarbeitete O.B.s in mich hinein geschoben…. noch mehr Fremdkörper geht ja nicht oder ? Solange ich regelmäßig meine Tasse säubere, habe ich immer mehr ein besseres Gefühl als bei O.B.s was das Thema Fremdkörper angeht. 😉

SO ich denke… das war es erstmal! Solltet ihr noch Fragen haben, schreibt sie mir! ich kann diese Fragen auch gerne anonym hier veröffentlichen als weiteren Punkt! 🙂

Glas statt Plastik!

Wie bereits im ersten Blog-Eintrag erwähnt, begleitet mich diese Thema schon etwas länger!

Plastik ist nicht nur für uns und unsere Gesundheit schädlich. Nein, Plastik beeinflusst auch unsere Umwelt, mehr als wir überhaupt zu Glauben wagen! Mittlerweile gibt es so viele Artikel, Bücher und selbst Museen Deutschland weit, die einem zum Denken anregen sollen! Denn Plastik wird zum Feind!

Bislang konnte man „nur“ (bzgl. der Menschheit) die Unverträglichkeit gegenüber Plastik bei den jüngeren Generationen feststellen. Die meisten Menschen auf dieser Welt haben es noch gar nicht mitbekommen, aber die, die bereits Nachwuchs erhalten habe, könnte diese Thema nicht Fremd sein! Die Zukunft der Menschheit ist bereits geprägt! Über die anderen Lebewesen auf diesem Planeten möchte ich erst gar nicht weiter erörtern. Unfruchtbarkeit, Geschwüre, Gifte und selbst der Tot ist eine alltägliche Konsequenz für z.B. den Lebewesen in den Gewässern! Und das nur wegen Plastik! Wer hätte gedacht, dass es so weit kommen kann ?!

Mittlerweile nehme ich das Thema sehr ernst! Und nun merke ich, wie viel Plastik uns eigentlich alltäglich begleitet….

Wir haben sehr klein angefangen. Wir lieben es, Getränke zu mixen! Sowie wir es auch lieben, mit Freunden zusammen im Wohnzimmer abzuhängen und Getränke zu schlürfen!

Früher hatten wir sehr viele Strohhalme im Haus.. nun haben wir diese durch Glashalme ersetzt!

Es gibt so viele unterschiedliche Plastikprodukte, die man im Alltag durch andere Sachen ersetzen kann! 🙂 Ich glaube, solangsam sind wir auf dem richtigen Weg! Denkt immer daran, nicht nur unsere Gesundheit steht auf dem Spiel! Die Zukunft der Menschheit sowie die anderen Lebewesen und auch die Natur wird stark durch das alleinige Handeln des Menschen beeinflusst!

Gefährliche Inhaltsstoffe

Mineralöl

Wieso benutzen Hersteller Mineralöl ? Diese sind lange haltbar und auch noch preisgünstig! Erdöl ist der Ausgangsstoff des Mineralöls. Durch mehrere Schritte wird dieses gereinigt und aufbereitet. Das Mineralöl wurde dadurch zu einem geruch- und farblosem Rohstoff, das nun frei von MOAH sein sollte. (eng. Abk. für = aromatische Mineralöl-Kohlenwasserstoffe)

Leider wurde nach einigen Forschungen festgestellt, dass dies leider doch nicht der Fall ist! Diese Mineralöle, die trotz mehrere Filter „gereinigt“ und „aufbereitet“ wurden, finden sich nicht nur in der Kosmetik wieder, sondern auch in vielen Nahrungsmitteln! Es wurde bewiesen, dass selbst das „gereinigte“ Mineralöl krebserregend ist!

Es ist hoffentlich nicht notwendig zu erwähnen, dass Lebensmittel mit MOAH eine direkt Aufnahme von Krebserregern ist! Es wird auch davon abgeraten, Lippenprodukte mit MOAH zu vermeiden! Denn auch hier existiert eine direkt Aufnahme.

Meiner Meinung nach nimmt aber auch unsere Haut vieles auf, was wir nicht wieder raus bekommen! Denn auch eine übliche Gesichts- oder Hautcreme wird von der Haut super schnell eingezogen. 😉 Somit mein persönlicher Tipp – auch hier auf MOAH (Mineralöl) verzichten!

Steht einer der folgenden Begriffe in der Liste der Inhaltsstoffe („Ingredients“), ist Mineralöl in der Kosmetik:
Cera Microcristallina.
Microcristallina Wax.
Ceresin.
Mineral Oil.
Ozokerite.
Paraffin.
Paraffinum Liquidum.
Petrolatum.

www.checked4you.de

Mikroplastik

Feste und unlösliche Kunststoffteilchen, die nicht größer als fünf Millimeter sind, nennt man Mikroplastik. Diese sind bislang nicht wissenschaftliche als Giftstoff für unseren Körper bewiesen – aber es hat trotzdem schwere Folgen für die Umwelt – und auf Dauer auch für uns!

Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmittel landen durch unseren täglichen Gebrauch im Abfluss. Die einzelnen Filter in den Abwasserkanälen können die maximal fünf Millimeter kleinen Partikel nicht abfangen und somit landen diese in die Gewässer. Diese sind nicht wieder aus der Umwelt zu entfernen! In den Gewässern werden Umweltgifte von dem Mikroplastiken angezogen und von Meereslebewesen und Organismen gefressen. Die Folgen dieser sind Unfruchtbarkeit und Geschwüre.

Mikroplastik zieht Gifte an – und schädigt Meeresbewohner
Kunststoff wirkt aufgrund seiner Oberflächeneigenschaften wie ein Magnet auf Umweltgifte. Diese befinden sich im Wasser und reichern sich auf der Kunststoffoberfläche an. Hier lassen sich hundertmal höhere Konzentrationen als im Meerwasser messen. Die Kunststoffe werden dann samt Schadstoffen von den Meeresorganismen aufgenommen: Mikroplastik wurde in Seehunden, Fischen, Muscheln und kleineren Organismen nachgewiesen, die es passiv oder mit ihrer Nahrung aufnehmen. Im Magen-Darm-Trakt können diese Schadstoffe wieder freigesetzt werden und Einfluss auf den Organismus nehmen.
Die Auswirkungen der Mikroplastikaufnahme sind vielseitig: Studien verweisen auf Gewebeveränderungen bzw. Entzündungsreaktionen und toxikologische Auswirkungen, bis hin zu inneren Verletzungen und Todesfällen.
Kleinstlebewesen, wie das Zooplankton, sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für Fische. Diese werden wiederum von größeren Raubfischen gefressen. Der nicht abgebaute Kunststoff und die Schadstoffe können sich im Gewebe ansammeln und so Teil der Nahrungskette werden. Über die Auswirkungen auf den Menschen ist bisher nur wenig bekannt.
Sicher ist hingegen: Je kleiner das Plastikpartikel ist, desto größer das Risiko der Aufnahme und die Anzahl der Tiere, die es konsumiert. Ist Mikroplastik erst in den Flüssen und dem Meer, kann es nicht wieder entnommen werden. Der Zustand der Meeresumwelt ist besorgniserregend und die Auswirkungen sind kaum abzuschätzen. Daher muss der vermeidbare Eintrag von Mikroplastik gestoppt werden.

https://www.bund.net/meere/mikroplastik/hintergrund/

Und wollt ihr meine Meinung dazu hören ? Genauso wie bei dem Mineralöl bin ich auch hier der Meinung, das Mikroplastik seinen Weg durch unsere Haut und somit in unsere inneren Organe findet! Und wie auch z.B. bei den Seehunden, werden diese nicht aus unserem Körper verschwinden können!

Palmöl

Palmöl hat so viele schöne Vorteile für unsere Haut 😉 Ja, ja ich weiß! Aber was bringt mir eine halbwegs schöne Haut, wenn dadurch unser Regenwald zerstört werden muss ?!

Zum Hintergrundwissen : dieses Pflanzenöl benötigt eine bestimmtes Klima, welches nur an seltenen Stellen der Welt herrscht. Mittlerweile ist Palmöl so hoch gefragt, da es nicht nur in Kosmetik enthalten ist. Nein, es ist auf unserem täglichen Brot als Aufstrich oder in der Pfanne zum Braten immer mit dabei!

Je höher die Nachfrage der einzelnen Produkte, desto mehr boomt natürlich die Wirtschaft! Denn die aktuelle Wirtschaft ist natürlich wichtiger als alles andere. 😉

Die Anbauflächen der Pflanzenöle werden knapp, was nun zu Folge hat, dass der Regenwald gerodet wird, um mehr Platz für Palmöl-Plantagen zu schaffen.

Das Palmöl-Problem
Das Problem an der Sache ist: Wir verwenden viel zu viel Palmöl. In Lebensmitteln, Kosmetik und Reinigungsmitteln, aber auch zum Beispiel im Kraftstoff.
Laut WWF verbraucht Deutschland jährlich rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Der größte Teil davon geht in Biodiesel (41 %) sowie in Nahrungs- und Futtermittel (40 %), etwa ein Sechstel fließt in die industrielle Verwendung, beispielsweise für Pharmazie oder Reinigungsmittel.
Der hohe Verbrauch führt dazu, dass die Ölpalmen auf immer größeren Flächen angebaut werden. Für die Plantagen werden – vor allem in Südostasien – oft rücksichtslos Regenwälder abgeholzt und abgebrannt.
Die Rodungen wiederum zerstören über Jahrhunderte gewachsene Wälder und Landschaften, sie treiben den Klimawandel voran, laugen die Böden aus, zerstören Lebensräume, gefährden die Artenvielfalt und vertreiben Menschen und Tiere. Die riesigen Ölpalmen-Monokulturen, die anschließend auf den gerodeten Flächen wachsen, gefährden die Biodiversität und die Böden noch weiter.

https://utopia.de/ratgeber/bio-palmoel/

Wenn man sich etwas durch das Internet klickt, wird dazu geraten, dass man den Hersteller nach der Herkunft des enthaltenem Palmöl im Produkt erfragt.

Nachhaltiges Palmöl, das zertifiziert sein soll, soll dank RSPO (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl) existieren. Hier gibt es jedoch einige Schwachstellen bzgl. bestimmter Regelungen. Doch eines ist klar = RSPO ist bislang die einzige ernstzuehmende Organisation, die das Rodern der Regenwälder eindämmt, Lebensräume vorantreibt und Palmöl nachhaltig gestaltet.

Hinter diesen Namen kann sich Palmöl verbergen:
Pflanzenöl
Pflanzenfett
Palmkern
Palmkernöl
Palmfruchtöl
Palmate (z.B. Sodium Palmate – Natriumsalze von Palmöl-Fettsäuren)
Palmitate
Palmolein
Glyceryl (Stearate)
Stearate
Stearinsäure
Elaeis Guineensis (der botanische Name der Ölpalme)
Palmitinsäure
Palmstearin
Palmitoyl Oxostearamide
Palmitoyl Tetrapeptide-3
Natriumdodecylpoly(oxyethylen)sulfat
Natriumlaurylsulfat
Sodium Kernelate
Sodium Palm Kernelate
Lactylmilchsäureester Natriumsalz / Natriumlaurylsulfat
Hydrierte Fettsäure-glyzeride
Ethylpalmitat
Ethylhexylpalmitat bzw. Octylpalmitat
Palmitylalkohol bzw. 1-Hexadecanol

https://utopia.de/ratgeber/palmoel-vermeiden/

Ciao Nestle-Wasser – Hallo Kraneberger!

Seit bereits ein paar Jahren schleicht exakt dieses Motto „Glas statt Plastik“ unbewusst durch mein Leben! Erst seit kurzem habe ich mein Lebensstyle erkannt.

Seitdem ich von zuhause ausgezogen bin, gab es bei mir immer nur einen Kasten Coca Cola… ja! Pures Zucker! Super ungesund… als ich realisiert habe, dass ich abnehmen muss, war dieser Punkt für mich der erste, den ich ändern musste! Also hieß es jetzt keine Cola mehr! Pures Wasser konnte ich jedoch nicht trinken – es hat mir nämlich nicht geschmeckt. Kein wunder bei soviel Zuckerwasser 😉 … Also probierte ich es erstmals mit dem Vital Wasser plus Geschmack, wie z.B. Erdbeer oder Ananas usw. Irgendwann erkannte ich, dass auch dies auf Dauer nicht das richtige ist! Ich habe mich jedoch schon daran gewohnt keine Kisten mehr zu schleppen und wollte auch zukünftig keine Getränke mehr kaufen – da das Schleppen einfach mit viel Zeit und Arbeit verbunden ist!

Wusstet du eigentlich, dass…  Nestle in Afrika viele Standorte besitzt, wo das Unternehmen Wasser für Ihre Produkte zapft ? Das liest sich für dich sicher nicht schlimm, ABER hier kommt der Skandal :
Nestle lässt die Einwohner für wenig Geld in den Fabriken hart arbeiten. Die Arbeitsbedingungen sind nicht so attraktiv, wie wir es hier in Deutschland kennen. Ihnen steht pro Tag nur eine Flasche Wasser zu. Diese selbst zu kaufen kommt nicht in Frage,  denn es ist viel zu teuer in Afrika!  Und jetzt stell dir mal vor du hast noch Kinder zuhause, die nach Wasser betteln!

Traurig aber Wahr… wie so oft in der Wirtschaft, ist das Geld wichtiger als das Leben selbst! Nestle hat auch sehr viele Tochterfirmen, die genauso hergestellt werden! Es ist also echt nicht einfach solche Skandale zu verhindern! Denn unbewusst unterstützt man solche Firmen mehr, als es einem eigentlich lieb ist….. 🙁

Naja… weiter gehts mit dem Kraneberger!

Nun durfte der SodaStream bei mir einziehen – selbstverständlich die günstigste Variante… Zwei Jahre sind vergangen, indem ich kein Wasser mehr im Laden gekauft habe! Täglich habe ich 2-3 Liter Kraneberger getrunken – jedoch in den Hartplastik Behälter, die für mein SodaStream vorgesehen waren.

Am Blackfriday 2018 habe ich endlich im Lidl zugeschlagen und den neuesten SodaStream gekauft!

Statt 120€ habe ich nur 80€ bezahlt. 🙂

Diese Investition hat sich super gelohnt! Ich werde bald noch ein paar mehr Karaffen besorgen, denn zwei sind auf Dauer etwas wenig. Nie wieder Pfandflaschen, nie wieder Plastikflaschen und nie wieder Schleppen!

NIE WIEDER NESTLE!

100% Nachhaltig!

Glas vs. Plastik