Nachhaltigkeit

Gefährliche Inhaltsstoffe

Mineralöl

Wieso benutzen Hersteller Mineralöl ? Diese sind lange haltbar und auch noch preisgünstig! Erdöl ist der Ausgangsstoff des Mineralöls. Durch mehrere Schritte wird dieses gereinigt und aufbereitet. Das Mineralöl wurde dadurch zu einem geruch- und farblosem Rohstoff, das nun frei von MOAH sein sollte. (eng. Abk. für = aromatische Mineralöl-Kohlenwasserstoffe)

Leider wurde nach einigen Forschungen festgestellt, dass dies leider doch nicht der Fall ist! Diese Mineralöle, die trotz mehrere Filter „gereinigt“ und „aufbereitet“ wurden, finden sich nicht nur in der Kosmetik wieder, sondern auch in vielen Nahrungsmitteln! Es wurde bewiesen, dass selbst das „gereinigte“ Mineralöl krebserregend ist!

Es ist hoffentlich nicht notwendig zu erwähnen, dass Lebensmittel mit MOAH eine direkt Aufnahme von Krebserregern ist! Es wird auch davon abgeraten, Lippenprodukte mit MOAH zu vermeiden! Denn auch hier existiert eine direkt Aufnahme.

Meiner Meinung nach nimmt aber auch unsere Haut vieles auf, was wir nicht wieder raus bekommen! Denn auch eine übliche Gesichts- oder Hautcreme wird von der Haut super schnell eingezogen. 😉 Somit mein persönlicher Tipp – auch hier auf MOAH (Mineralöl) verzichten!

Steht einer der folgenden Begriffe in der Liste der Inhaltsstoffe („Ingredients“), ist Mineralöl in der Kosmetik:
Cera Microcristallina.
Microcristallina Wax.
Ceresin.
Mineral Oil.
Ozokerite.
Paraffin.
Paraffinum Liquidum.
Petrolatum.

www.checked4you.de

Mikroplastik

Feste und unlösliche Kunststoffteilchen, die nicht größer als fünf Millimeter sind, nennt man Mikroplastik. Diese sind bislang nicht wissenschaftliche als Giftstoff für unseren Körper bewiesen – aber es hat trotzdem schwere Folgen für die Umwelt – und auf Dauer auch für uns!

Mikroplastik in Kosmetik und Reinigungsmittel landen durch unseren täglichen Gebrauch im Abfluss. Die einzelnen Filter in den Abwasserkanälen können die maximal fünf Millimeter kleinen Partikel nicht abfangen und somit landen diese in die Gewässer. Diese sind nicht wieder aus der Umwelt zu entfernen! In den Gewässern werden Umweltgifte von dem Mikroplastiken angezogen und von Meereslebewesen und Organismen gefressen. Die Folgen dieser sind Unfruchtbarkeit und Geschwüre.

Mikroplastik zieht Gifte an – und schädigt Meeresbewohner
Kunststoff wirkt aufgrund seiner Oberflächeneigenschaften wie ein Magnet auf Umweltgifte. Diese befinden sich im Wasser und reichern sich auf der Kunststoffoberfläche an. Hier lassen sich hundertmal höhere Konzentrationen als im Meerwasser messen. Die Kunststoffe werden dann samt Schadstoffen von den Meeresorganismen aufgenommen: Mikroplastik wurde in Seehunden, Fischen, Muscheln und kleineren Organismen nachgewiesen, die es passiv oder mit ihrer Nahrung aufnehmen. Im Magen-Darm-Trakt können diese Schadstoffe wieder freigesetzt werden und Einfluss auf den Organismus nehmen.
Die Auswirkungen der Mikroplastikaufnahme sind vielseitig: Studien verweisen auf Gewebeveränderungen bzw. Entzündungsreaktionen und toxikologische Auswirkungen, bis hin zu inneren Verletzungen und Todesfällen.
Kleinstlebewesen, wie das Zooplankton, sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für Fische. Diese werden wiederum von größeren Raubfischen gefressen. Der nicht abgebaute Kunststoff und die Schadstoffe können sich im Gewebe ansammeln und so Teil der Nahrungskette werden. Über die Auswirkungen auf den Menschen ist bisher nur wenig bekannt.
Sicher ist hingegen: Je kleiner das Plastikpartikel ist, desto größer das Risiko der Aufnahme und die Anzahl der Tiere, die es konsumiert. Ist Mikroplastik erst in den Flüssen und dem Meer, kann es nicht wieder entnommen werden. Der Zustand der Meeresumwelt ist besorgniserregend und die Auswirkungen sind kaum abzuschätzen. Daher muss der vermeidbare Eintrag von Mikroplastik gestoppt werden.

https://www.bund.net/meere/mikroplastik/hintergrund/

Und wollt ihr meine Meinung dazu hören ? Genauso wie bei dem Mineralöl bin ich auch hier der Meinung, das Mikroplastik seinen Weg durch unsere Haut und somit in unsere inneren Organe findet! Und wie auch z.B. bei den Seehunden, werden diese nicht aus unserem Körper verschwinden können!

Palmöl

Palmöl hat so viele schöne Vorteile für unsere Haut 😉 Ja, ja ich weiß! Aber was bringt mir eine halbwegs schöne Haut, wenn dadurch unser Regenwald zerstört werden muss ?!

Zum Hintergrundwissen : dieses Pflanzenöl benötigt eine bestimmtes Klima, welches nur an seltenen Stellen der Welt herrscht. Mittlerweile ist Palmöl so hoch gefragt, da es nicht nur in Kosmetik enthalten ist. Nein, es ist auf unserem täglichen Brot als Aufstrich oder in der Pfanne zum Braten immer mit dabei!

Je höher die Nachfrage der einzelnen Produkte, desto mehr boomt natürlich die Wirtschaft! Denn die aktuelle Wirtschaft ist natürlich wichtiger als alles andere. 😉

Die Anbauflächen der Pflanzenöle werden knapp, was nun zu Folge hat, dass der Regenwald gerodet wird, um mehr Platz für Palmöl-Plantagen zu schaffen.

Das Palmöl-Problem
Das Problem an der Sache ist: Wir verwenden viel zu viel Palmöl. In Lebensmitteln, Kosmetik und Reinigungsmitteln, aber auch zum Beispiel im Kraftstoff.
Laut WWF verbraucht Deutschland jährlich rund 1,8 Millionen Tonnen Palmöl. Der größte Teil davon geht in Biodiesel (41 %) sowie in Nahrungs- und Futtermittel (40 %), etwa ein Sechstel fließt in die industrielle Verwendung, beispielsweise für Pharmazie oder Reinigungsmittel.
Der hohe Verbrauch führt dazu, dass die Ölpalmen auf immer größeren Flächen angebaut werden. Für die Plantagen werden – vor allem in Südostasien – oft rücksichtslos Regenwälder abgeholzt und abgebrannt.
Die Rodungen wiederum zerstören über Jahrhunderte gewachsene Wälder und Landschaften, sie treiben den Klimawandel voran, laugen die Böden aus, zerstören Lebensräume, gefährden die Artenvielfalt und vertreiben Menschen und Tiere. Die riesigen Ölpalmen-Monokulturen, die anschließend auf den gerodeten Flächen wachsen, gefährden die Biodiversität und die Böden noch weiter.

https://utopia.de/ratgeber/bio-palmoel/

Wenn man sich etwas durch das Internet klickt, wird dazu geraten, dass man den Hersteller nach der Herkunft des enthaltenem Palmöl im Produkt erfragt.

Nachhaltiges Palmöl, das zertifiziert sein soll, soll dank RSPO (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl) existieren. Hier gibt es jedoch einige Schwachstellen bzgl. bestimmter Regelungen. Doch eines ist klar = RSPO ist bislang die einzige ernstzuehmende Organisation, die das Rodern der Regenwälder eindämmt, Lebensräume vorantreibt und Palmöl nachhaltig gestaltet.

Hinter diesen Namen kann sich Palmöl verbergen:
Pflanzenöl
Pflanzenfett
Palmkern
Palmkernöl
Palmfruchtöl
Palmate (z.B. Sodium Palmate – Natriumsalze von Palmöl-Fettsäuren)
Palmitate
Palmolein
Glyceryl (Stearate)
Stearate
Stearinsäure
Elaeis Guineensis (der botanische Name der Ölpalme)
Palmitinsäure
Palmstearin
Palmitoyl Oxostearamide
Palmitoyl Tetrapeptide-3
Natriumdodecylpoly(oxyethylen)sulfat
Natriumlaurylsulfat
Sodium Kernelate
Sodium Palm Kernelate
Lactylmilchsäureester Natriumsalz / Natriumlaurylsulfat
Hydrierte Fettsäure-glyzeride
Ethylpalmitat
Ethylhexylpalmitat bzw. Octylpalmitat
Palmitylalkohol bzw. 1-Hexadecanol

https://utopia.de/ratgeber/palmoel-vermeiden/

Ein Kommentar

  • Sonja

    Super Beitrag! Ich finde es so gut, dass diese Themen von mehr und mehr Bloggern aufgegriffen werden! Ich benutze schon seit Jahren nur noch ausgewählte Naturkosmetik von Alverde. Als AntiAging-Pflege nehme ich Hyaluronsäure von Vitaminexpress.org/Hyaluronsaeure ein. Da sind keine weiteren Nebenprodukte drin und es wirkt viel tiefergehend als die ganze Beauty-Kosmetik. Mir ist es das einfach nicht mehr wert, die Tiere und die Natur für meine Schönheit auszubeuten. Und es geht ja ganz klar auch anders.

    Liebe Grüße an Dich,
    Sonja

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